Das Logbuch
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Sommer 2009
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Mit dem Einpassen, kleben und laminieren von Einbauteilen sind wir schon seit dem Frühjahr beschäftigt. Wir haben die Tanks ausgemessen und wollen diesen Herbst in Hamburg an der Messe viel Technik einkaufen gehen. Nach dem Fertigbau des Cockpit und Hecks stellen wir die schon bereite Form für das Kajütendach auf. Die grossen Tische zum Verleimen brauchen wir dann nicht mehr.Die noch ausstehenden Winkellaminate ( Rumpf- Deck und Cockpitbereich) werden noch etwas dauern. Wir wollen innen aber die Laminatarbeiten fertigstellen, bevor wir den Aufbau aufsetzen. Der Aufbau und alles dazugehörige Material lagert schon seit letztem Herbst unter dem Rumpf. Nebenbei studieren wir verschiedene Furniere und alle möglichen Varianten von Schapp und Kastenformen. Das ganze Interieur soll einheitlich und kompakt wirken. Deshalb lassen wir uns von einem Möbelschreiner mit Segelerfahrung beraten. Das Grundkonzept "Design" für die Einrichtung ist aber vorhanden. Die Technik, die auf der Cape verwendet wird, soll funktionell und robust sein. Wir setzen auf bewährte Produkte. Die Einbauplanung wurde gemacht um all die Verstärkungen, Durchbrüche und Befestigungsteile schon in den Bau zu integrieren. Wir müssen für die Installationen keine relevanten Teile durchbohren. Alle nötigen Durchgänge für Schläuche und Kabel sind vorhanden. (Natürlich bis auf alle die, die vergessenen wurden!)
Nach dem Ausmessen der Tanks kennen wir die Zuladung von Wasser-, Diesel-, Grauwasser- und Fäkalientanks:
| Wasser | 380 Liter |
| Diesel | 156 Liter |
| Grauwasser und Fäkalien | 90 Liter |
Der Samstag ist der Arbeitstag, an dem fleissig alle erscheinen. Wollt Ihr uns Samstags besuchen, meldet euch am besten über die Kontaktadresse oder ruft uns an.
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Herbst 2007- Winter 2008
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Die Bodenwrangen und Stinger wurden mit Hilfe von Schablonen eingepasst. Diese Arbeit war sehr aufwendig. Das Ergebnis ist ein fester Rahmen vom Bug bis zum Heck, der mit allen nötigen Durchbrüchen versehen wurde. Anschliessend wurde das Ganze mit Carbon und Biaxgewebe überzogen. Leider war es nur sektionsweise möglich das Ganze unter Vakuum zu verkleben und hat so eine Weile gedauert. Inzwischen wurden die Schoten vom Bug bis zur Pantry angeliefert. Diese wurden mit einem Epoxykleber eingeklebt und mit grossen Radien versehen. Danach wurden grosszügige Winkellaminate erstellt. Die mehrteiligen Schoten werden nach dem anpassen auf dem Tisch vorlaminiert. Das Kollisionsschot wurde entsprechend verstärkt und wird ausgeschäumt . Darüber wird der Rohbau des Ankerkastens erstellt.Die ersten Decksbalken konnten nun probeweise eingesetzt werden. Die Kojen und Stauräume im Vorschiff sind im Rohbau fertig. Der BETA-Diesel wurde im juni 08 angeliefert. Damit konnten wir das Motorfundament in den Rahmen einpassen. Das ganze sieht nun sehr kompakt und einheitlich aus. Die zweite Etappe der zugeschnittenen Holzbauteile haben wir etwas spät bestellt. Diese Teile enthalten die restlichen Schote und alle Decksteile. Gegenwärtig ist der Niedergang und die Unterkonstruktion des Cockpit in Arbeit.
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Winter 2006 - Sommer 2007
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Im letzten Herbst waren alle Laminate und Verstärkungen für den Innenrumpf fertig. Ein fest montierter Stahlrahmen half uns die 230 kg schwere Kielbox zu positionieren und mit dem Rumpf zu verbinden. Mit zwanzig Lagen Biax- und Carbon-Gewebe wurde der Kasten einlaminiert. Die Balkwegner aus getrockneter Fichte war eine Arbeit die viel Zeit in Anspruch nahm. Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen. Für die Bodenwrangen und Stinger entschieden wir uns für Airex-Hartschaumplatten, die man gut verarbeiten kann. Um die benötigte Dicke zu erreichen mussten wir zuerst die Platten verkleben.
Danach passten wir die langen Schaum-Leisten dem Rumpf an. Diese Arbeit hat viel handwerkliches Geschick benötigt. Auch mit Schablonen musste noch einiges angepasst werden.
Der ganze Rahmen wird nun mit Carbontapes verstärkt und auf etwa 8 mm Wanddicke überlaminiert. Die notwendigen Durchbrüche (so wenig als nötig) werden mit noch überstehenden PVC-Rohren versehen. Diese werden einlaminiert und bündig abgetrennt. Somit muss man jetzt schon wissen, was wo verläuft. Die Inneneinrichtung wurde dem veränderten Innenrahmen angepasst. Herr Mentzner überarbeitete auch die Kielkonstruktion. Den Kiel werden wir bald in Auftrag geben.
Meine Kollegen Robi und Felix ermunterten mich, etwas über die benötigte Bauzeit zu schreiben.
Die budgetierte Zeit ist nun vorbei und wir wissen, dass wir noch sicher zwei Jahre brauchen. Aber weil alles selbst organisiert und gebaut wurde, sind wir für den weiteren Verlauf zuversichtlich. Das erhalten der Infrastruktur und ausrüsten mit Verbrauchsmaterial macht etwa 30 % der Gesamtkosten aus. Glücklich jener, der eine beheizbare Scheune sein Eigen nennt. Infolge unserer Arbeitslage können wir nicht mehr als 1000 Stunden pro Jahr am Projekt arbeiten. Einkauf und Organisation nicht eingerechnet. Als Dreierteam haben wir den Vorteil besserer Aufgabenteilung. Unseren Helfern wollen wir ein grosses Dankeschön weitergeben. Die treuen Besucher dürfen auch weiterhin einen Kaffee erwarten.
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Frühling - Herbst 2006
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Mit dem freundlichen Einverständnis meiner Chefs konnten wir den Kielkasten während der kalten Jahreszeit in Räumlichkeiten der Firma Büchi Glas Uster fertigen. Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit noch einmal ganz herzlich bei Werni und Hermann Büchi bedanken. Im Frühjahr 06 war der Rumpf innen und aussen laminiert, Spiegel und Steven eingepasst und das Volllaminat im Kielbereich fertiggestellt und getempert, der Kielkasten (ca. 230 kg) bereit zum Einlaminieren. Im Juni organisierten wir den Umzug von Steg nach Jona.
Hier haben wir bessere Umgebungsbedingungen, vor allem lässt sich der Raum im Winter einfacher auf die notwendigen Temperaturen erwärmen, so dass wir ganzjährig mit Epoxy arbeiten können. Der Umzug hat mit Unterstützung der Firma Hürlimann Transporte in Wetzikon ausgezeichnet geklappt. Seither wurde im Unterwasserbereich zur Verstärkung reissfestes Hybridgewebe, im Mast- und Püttingsbereich Carbon einlaminiert. Momentan arbeiten wir an dem Einbau des Kielkastens, der Kielmechanik, der Bodenstruktur, dem Motorenfundament und dem Balkwegner. Die Zusammenarbeit mit Martin Menzner von Berckemeyer Yacht Design gestaltet sich weiterhin optimal.
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Sommer - Winter 2005 / 2006
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Die schönen Sonntage nutzten wir zum tempern. Mit einer speziellen Folie überzogen, erreichten wir Temperaturen von 65° Celsius während längerer Zeit. Das Tempern dient dem Aushärten des Epoxys. Nach dem Ausrichten der Schale frästen wir das Holz im Kielbereich aus. Die entstandene Mulde füllten wir mit 34 Lagen Biaxgewebe. Die Innenseite der Schale wird nun komplett laminiert. Für Kielkasten, Bodenwrangen und Stinger verwenden wir nun auch Airex. Zur Verbesserung der Schlagfestigkeit wird im Unterwasserbereich auch Aramit verwendet.
Ein Formblock dient uns zum herstellen des Kielkastens. Andere Formteile werden CNC bearbeitet. Bei einem Gespräch mit dem Konstrukteur Herrn Menzner (Berckemeyer Jacht-Design) haben wir unter anderem das Cockpit verlängert und der Cape 34 eine Doppelruderanlage verpasst.
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April - Mai 2005
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Die Rumpfaussenseite soll natürlich einer heimischen Kühlschranktüre ebenbürtig sein. Das erfordert aber viel Spachtel und Schleifarbeit. Nach dem Füllspachtel ist die Hülle zum ersten mal weiss.
Die Vorbereitungen zum drehen des Rumpfes laufen.
Das Malengerüst wird zum Transportwagen umgebaut. Die 1.5" Rohre machen es möglich. Hubstaplerräder, Schaltafeln und in Form gebrachte Styroporklötze sorgen für eine gute Auflage.
Die Rumpfschale wird innen versteift und ins Freie gerollt. Endlich können wir eine Generalreinigung der Halle durchführen. Das Drehen schliesslich ist eine gelungene Aktion, ohne Hektik und dabei ausgesprochen zügig ausgeführt.
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Dezember 2004 - März 2005
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Dieser Winter im Tösstal war schön aber leider kalt. Die geforderten Temperaturen konnten trotz Heizgerät nicht aufrecht erhalten werden und wir hatten eine Winterpause.
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August - November 2004
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Fugen schliessen und Rumpf versiegeln. Zweimal mit Epoxy und UTE-Gewebe laminiert im Vakuum-Verfahren, ca. 250 Arbeitsstunden.
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April - August 2004
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Kleben der Leisten, Formverleimter Spiegel einbauen. Innerer und äusserer Steven eingebaut, ca. 550 Arbeitsstunden.
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Februar - April 2004
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Aufstellen des Malengerüstes und Einrichten der Infrastruktur, ca. 150 Arbeitsstunden.
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Der nächsten Etappe schauen wir gespannt entgegen und informieren Euch auf dieser Homepage weiterhin über den Bau unserer Jacht.
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